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Schwangerschaft Arbeit Arbeitgeber informieren
Schwanger und Beruf

Arbeit und Beruf in der Schwangerschaft:
Ihre Rechte und Pflichten.

Infos für den Arbeitgeber zur Schwangerschaft

Ein frühzeitiges Informieren des Arbeitgebers ist in zwei Fällen angeraten. Zum einen, wenn der Arbeitsplatz sich in einem Umfeld befindet, in dem sich die werdende Mutter leicht mit einer Krankheit infizieren kann, die die Schwangerschaft gefährden könnte. Hier hängt es unter anderem vom Immunschutz der Schwangeren ab, ob die Arbeit fortgesetzt werden kann oder bei besonderer Gefährdungslage der Arbeitgeber ein Berufsverbot aussprechen muss.

Während des Berufsverbotes erhält die Arbeitnehmerin das volle Gehalt. Die Untersuchung auf Immunschutz und die eventuelle Empfehlung eines Berufsverbots kann der Betriebs- oder Frauenarzt vornehmen. Ein frühzeitiges Informieren ist auch angeraten, wenn der Arbeitsplatz nicht sicher erscheint oder Sie sich noch in der Probezeit befinden, denn erst ab Mitteilung an den Arbeitgeber gilt der Kündigungsschutz für Schwangere.

Ansonsten informieren die meisten Schwangeren den Arbeitgeber erst nach etwa 12 Wochen, wenn die Schwangerschaft als relativ sicher gilt. Der Arbeitgeber benötigt ein offizielles Schwangerschaftsattest vom Frauenarzt, das den errechneten Geburtstermin beinhaltet. Die Vorlage des Mutterpasses oder einer Kopie der Mutterpassseite mit dem vorläufigen Geburtstermin ist auch ausreichend.  Ändert sich der Geburtstermin des Kindes, benötigt der Arbeitgeber einen entsprechend aktualisierten Nachweis.

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